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Ziele

...... für/for/voor Suriname – für den Regenwald – for the
rainforest – voor het regenwoud – für indigene Völker
for indigenous people – voor indigene gemeenschappen
für zukünftige Generationen – for future generations –
voor toekomstige generaties !

«Es ist zu spät, Brunnen zu graben,
wenn der Durst brennt.»


Titus Maccius Plautus (um 250-184)
Weil... | bevor... | Etwas tun!

TOOKA MOVE


Weil wir nicht die ganze Welt retten können, haben wir bei einem kleinen Teil angefangen.

Ein Teil, der vielen von uns unbekannt ist – der nicht in unseren Medien auftaucht, vielleicht, weil
die globalen Auswirkungen noch nicht so himmelschreiend auffallen wie andernorts.

Diesem Regenwald mit all seinen Bewohnern, den es unter allen Umständen zu erhalten gilt, wollen wir unsere Stimme verleihen!

Suriname fasziniert: Die Vielfalt der Kulturen (Javanesen, Inder, Chinesen, Holländer u.A.), der Religionen (Christen, Moslems, Hinduisten, Juden, Naturreligionen), welche friedlich nebeneinander leben das bunte Treiben in der Hauptstadt Paramaribo, die Wanderungen durch die alten Plantagen, welche von kolonialistischen Zeiten erzählen, friedvollen Fahrten auf dem Fluss, weitab von Stress und Hektik, und ganz besonders die langen Entdeckungsreisen mit dem Boot und die Spaziergänge im Regenwald.

Vorallem jedoch EINES beeindruckt uns an diesem Land, dass nur 4 Mal grösser ist als die Schweiz und nur rund 500'000 Einwohner zählt: die Maroons! Das Volk, welches im Urwald und mit dem Urwald lebt, mit 20'000 Stammesmitgliedern, verteilt auf 12 Stämme, eine Minderheit. Seit zehn Jahren kämpfen diese Nachfahren der afrikanischen Sklaven vom
17. Jahrhundert um ihre Landrechte. Weder ihre persönlichen Schicksale (z. Bsp. grosse Ueberschwemmungen im Mai 2006), noch die Bedrohung durch Wasserverschmutzung (z.Bsp.Goldabbau mit Quecksilber und Rodung des Regenwaldes, Bau von Stauseen), noch die Diskriminierung durch die Regierung (grosszügige Verträge mit internationalen Multis zwecks Bauxiteabbau, Gewinnung von Palmöl, Abholzung von Edelhölzern und dadurch Zerstörung des primären Regenwaldes), finden Eingang in die Medien der so genannten Ersten Welt.

Wir mussten erfahren, dass auch die vielen NPO's (Non-Profit Organisationen), die es inzwischen auf der ganzen Welt gibt, Suriname als weissen Fleck auf der Landkarte behandeln - sozusagen nicht-existent und dadurch auch nicht unterstützungswürdig. Etliche Absagen wohlbekannter Organisationen haben uns dazu bewogen, selber aktiv zu werden.
Der Verein TOOKA MOVE ist jung, aber schon sehr aktiv. Als erstes Ziel haben wir uns das 'Projekt Landrechte Maroons' vorgenommen.

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TOOKA MOVE – ... bevor es zu spät ist!

Unser spezieller Augenmerk ist dabei auf das Volk der Maroons gerichtet. Die Maroons sind, zusammen mit den Amerindians, die rechtmässigen Besitzer grosser Teile des Urwaldes. Sie leben vom Wald, vom Fluss, jagen und betreiben Ackerbau für den Eigenbedarf. Seit zehn Jahren kämpfen sie darum, von der Regierung ihre Landrechte zu erhalten (siehe projekt 1 'Landrechte Marrons'   Fall Nr. 12.338), ein Recht, welches durch den Beschluss der UNHCR vom 10.12.1948 verbrieft ist (Universal Declaration of Human Rights). Ihr natürlicher Lebensraum ist bedroht durch Holzschlag, Bauxit-Abbau, Bau von Staudämmen, Goldabbau, Wasserverschmutzung..... Durch grosszügige Verträge mit internationalen Multis zugunsten der Regierung wird es möglich sein, bis 85% der primären Regenwaldes - ein Gebiet das ca.doppelt so gross wie die Schweiz wäre - schonunsglos zu roden. Solche Fälle mit all ihren Konsequenzen sind im Amazonas-Gebiet, in Asien und in Afrika bereits bestens bekannt, die Bilder dazu sind erschütternd (Brasilien - Borneo - Kongo). Suriname hat bisher keine besondere Beachtung erhalten und die Regierung kann, unter dem Deckmantel der Anonymität, weiterhin die Maroons diskriminieren und übergehen. Durch direkte Unterstützung können wir den Maroons eine Stimme in der Ersten Welt geben, weitere wichtige Projekte verwirklichen, starke gleichgesinnte Partner suchen und ein nachhaltig wirkendes Netz aufbauen,

Der Regenwald trägt bekanntlich einen wesentlichen Teil zu unserem Klima bei, sein Verschwinden hätte auch für uns katastrophale Folgen! Wir wollen handeln, bevor es zu spät ist! Helfen Sie uns dabei !


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Das könnt Ihr tun:

Mitglied – passiv oder aktiv – werden, oder spenden. Oder einfach diese Information an Gleichgesinnte und Interessierte weiterschicken, darüber reden und das Bewusstsein wecken, dass wir nicht warten sollten, bis es zu spät ist. Den angerichteten Schaden zu beheben, falls er überhaupt zu beheben ist (Vernichtung der Grünen Lunge) kostet ein Mehrfaches des gesuchten Betrages.

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