| [www.tooka-move.net]...[contact@tooka-move.net]...[close window] | ||||||||||||
![]() |
Partner-Organisationes «We reach a lot, when we would stand together.» Friedrich von Schiller (1759-1805) |
|||||||||||
| TOOKA Foundation, Suriname | L O O K I N G F O R P A R T N E R S | ||||||||||||
| TOOKA FOUNDATION, Suriname Tooka = change, transformation Founded 1991 as a Non-Profit-Organisation in Paramaribo. Tooka Foundation intends to develop the interior of Suriname by: - improving the social and economic situation in the interior - organizing sport-, recreation- and cultural activities, - promoting ecotourisme as an employment-project - starting production-units in the interior - helping young people who have to come to Paramaribo to go to secondary schools - working together with national and international organisations with the same object. Since 1997 the main work of Tooka Foundation (Suriname) consists of assisting the Association of Saramaccan Authorities (ASA) to make a stand for the landrights. |
||||||||||||
| Tooka Foundation Hugo S. Jabini, Chairperson Paramaribo |
||||||||||||
| «1977 hatte ich für ein paar Monate keinen Schulunterricht, weil die Lehrkräfte fehlten in Niew Aurora. Dieses Jahr war für mich ein verlorenes Jahr und ist es noch immer. Dieses Jahr war es dann auch, in dem ich deutlich gemerkt habe, wie wir Menschen im «Hinterland» diskriminiert werden. Damals habe ich den Entschluss gefasst, alles daran zu setzen, diese Region aus der Versenkung zu heben, all meine Kräfte der Entwicklung meiner Region zur Verfügung zu stellen. Zuerst hatte ich beschlossen, Lehrer zu werden, so könnte ich die Kinder und Jugendlichen dazu animieren, auch einen Beruf zu erlernen, der für die Entwicklung der Region von Bedutung ist. Mein Vater arbeitete damals bei Suralco, so hatte ich die Möglichkeit, noch in demselben Jahr nach Paramaribo zur Schule zu gehen. Obwohl mir die Schule in der Hauptstadt gefiel, vermisste ich all meine Jugendfreunde und vor allem die Familie. Ich habe darum alles gegeben, um möglichst schnell wieder ins Dorf zurück gehen zu können. Viele meiner Freunde hatten keine Möglichkeit, weiter zur Schule zu gehen, weil sie einfach niemanden in Paramaribo kannten. Sie sind in den Dörfern geblieben, und ihre Zukunft richtet sich nun ganz darauf aus: Familie gründen, Kinder zeugen. Viele meiner gleichaltrigen Freunde sind nun bereits Oma und Opa geworden. Darum habe ich den Plan gefasst, die wenigen unabhängigen jungen Leute aus den Dörfern, die in Paramaribo ausgebildet wurden, in der Organisation «Jung Aurora» zu vereinigen und ihnen ihre wichtige Rolle im Entwicklungsprozess des Binnenlandes bewusst zu machen. Diese Organisation setzt sich für Kultur (Tanz und Gesang), Sport und Hausaufgaben-Begleitung ein. Um dem Entwicklungsanliegen noch mehr Beachtung zu verleihen habe ich 1991 die «Stiftung TOOKA» gegründet. Der Name TOOKA ist bewusst ausgesucht, um meine Wünsche, mein Traum von Veränderung, Wandel, Aufschwung in den Dörfern zum Ausdruck zu bringen. Das «Binnenland» ist in jeder Hinsicht benachteiligt: Schulbildung, Gesundheitsvorsorge, Telekommunikation, Elektrizitätsversorgung, sozial, ökonomisch, informativ, Arbeitsgelegenheiten usw. Die Projekte, die bis anhin ausgeführt worden sind, haben greifbare, spürbare und nachweisbare Erfolge, aber auch viele Resultate, die nicht offensichtlich beweisbar sind. Der Bewusstwerdungsprozess in der Bevölkerung hat Früchte getragen in der Tatsache, dass heutzutage fast 90% in den Lehr- und Pflegeberufen junge Leute aus dem Gebiet selbst sind, dass die meisten Schulen (18 Primarschulen) voll funktionieren. Allerdings ist es uns noch nicht geglückt, dass alle Kinder zur Schule gehen können. - Wir haben für die Gesangsgruppen in den Dörfern Kurse und Wettbewerbe organisiert. - Zwischen den Schulen der verschiedenen Dörfer gibt es Fussball-Meisterschaften. - Ebenso gibt es Fussball und Schlagball Turniere für die Kinder, die nicht zur Schule gehen können. - Wir haben vermittelt, um die Elektrizitätsversorgung zu verbessern. - Weiter wurden Putz- und Aufräum-Aktionen in den Dörfern durchgeführt. Seit 1997 ist die Stiftung TOOKA vor allem mit der Unterstützung und Begleitung der «Vereinigung der Saramaccaner Wortführer» (VSG) beschäftigt. Die meisten Wortführer (Oberhaupt eines Clans) der Saramaccaner sind ungebildet und können nicht auf nationalem und internationalem Niveau verhandeln und argumentieren um ihre Grundrechte zu erlangen. Die Stiftung TOOKA hat die Sekretariats-Arbeiten übernommen, die Kontakte nach aussen über das «Projekt Landrecht» auf sich genommen und soweit mit viel Erfolg ausgeführt. Daneben hat die Stiftung TOOKA geholfen mit der Vereinigung VSG einen Bewusstwerdungsprozess in Gang zu setzen, mit mehr als 120 Meetings, organisiert in allen Dörfern am Oberen Suriname-Fluss. Weiter haben wir alle andern Maroon-Stämme informiert, sowie auch die gesamte Gemeinschaft in Suriname. - Wir haben diverse Workshops abgehalten um die nationale und internationale Gesetzgebung auf dem Gebiet der Landrechte für Indigene Völker und Marrons zu erklären. - Wir haben eine Landkarte erstellt, worauf das gesamte Saramaccan-Gebiet eingetragen ist (mit allen wichtigen kulturellen Orten, Pflanzensammelstellen, Fischgründen usw.) - Viele Besprechungen mit der Surinamschen Regierung und mit internationalen Organisationen wurden abgehalten.» Stiftung TOOKA ist eine Non-Profit-Organisation und alle Aktivitäten konnten nur dank Spenden (jeweils per Projekt) durchgeführt werden. Die Mitarbeiter, in persona Hugo Jabini, tut dies auf freiwilliger, unentgeltlicher Basis. Nebenbei arbeitet er noch einen ganzen Tag (pro Woche) bei der Regierung. Nebenbei studiert er Jura an der Anton de Kom Universität in Paramaribo. [nach oben]...[Fenster schliessen]...[kontakt@tooka-move.net]...[www.tooka-move.net]. |
||||||||||||
|
Wir suchen Partner-Organisationen... ... für Information in der Öffentlichkeit ... für tatkräftige Unterstützung beim Spenden sammeln
[up]...[close window]...[contact@tooka-move.net]...[www.tooka-move.net]. |
||||||||||||