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Aktuell der Stand der Dinge:
Dank an alle Spender/innen !
Dank der Unterstützung durch TOOKA MOVE geben wir der Delegation mehr Gewicht, um für ihr Anliegen einzustehen und damit zum Schutz eines wunderschönen Teils des Regenwaldes beizutragen.
>>> zum Tagebuch > die aktuellsten News
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externer Link: Inter-American Court of Human Rights | Der Gerichtshof
Die Saramacca-Vertretung setzt sich aus folgenden Teilnehmern zusammen: |
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| Wanze Eduards |
Head Captain und Vorsitzer von ASA (Association of Saramaka Authorities) |
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| Cesar Adjako |
Captain (Gaama) |
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| Belfon Aboikonie |
Gaama und Stammesoberhaupt |
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| Eddie Fonkie |
Head Captain der Umsiedlungsdörfer im District Brokopondo |
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| Stuart Hugo Jabini |
Secretary von ASA (Association of Saramaka Authorities) |
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| Ine Apapoe |
Regierungs-Experte, assistiert FPP (Forest People Programme) in Suriname |
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| Fergus McKay |
Anwalt, FPP (Forest People Programme) |
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| David Padilla |
Co-Anwalt, Zusammenarbeit mit Fergus MaKay von FPP |
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| Adiante Fanzisonoe |
Übersetzer Saramaccans-Englisch |
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| Prof. Richard Price |
Antropologe, lebte einige Jahre bei den Saramaccanern, hat etliche Bücher über deren Kultur und Lebensweise geschrieben. Experten-Zeuge |
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| George Leidsman |
Geschichtskundiger, (Transmigration Saramaccaner, Bau des Stausees) |
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| Sylvi Adjako |
Opfer der Chinesischen Holzbaufirma
(Gärten wurden von den Bulldozern plattgewalzt und vernichtet) |
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Folgende Experten haben für die Saramacca-Delegation ihre
schriftlichen Gutachten dem Gerichtshof übermittelt: |
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| Dr. Robert Goodland |
Experte für die Folgen des Stausee-Baus auf lokale Gemeinschaften. Experten-Zeuge |
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| Prof. Martin Scheinin |
Menschenrechts-Experte bei UN |
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| Dr. Peter Pool |
Geograf, Mitarbeit bei der Erstellung der Saramacca-Landkarte. Experten-Zeuge |
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| Mariska Muskiet |
University Paramaribo, Experten-Zeuge |
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Zusammenfassung über die Aussagen
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22. Mai 07
Aus: «De Ware Tijd» Online-Ausgabe vom 22. Mai 2007
Im November Urteilsverkündung im Fall Saamaka lo's
Eric Mahabier
Paramaribo - Der Inter-Amerikanische Menschenrechtshof wird im November die Urteilsverkündung im Fall der zwölf Saramaccaner lo’s (Stämme) bekanntgeben .
Der Staat Suriname und die Inter-Amerikanische Komission für Menschenrechte, die den Fall im Namen der lo’s vor das Gericht gebracht haben, erhalten am Freitag 6. Juli die letzte Gelegenheit, schriftlich zu dieser Sache Stellung zu nehmen..
Das Gericht ist kontinuierlich daran, über diesen Fall zu beraten, sagt Alwin Baarh. Er ist ad-hoc-Richter am Interamerikanischen Menschenrechtshof. Am 9. und 10. Mai haben Repräsentanten des Staates Suriname und der zwölf Saramaccan-lo’s in San José, Costa Rica für ihre Zeugenaussage vor Gericht gestanden.
Danach wurden die Schluss-Plädoyers gehalten.
“Ich habe keine einzige Verbindung mit dem Staat Suriname in dieser Sache. Ich bin nicht hier, um für die Belange des Staates Suriname einzutreten, jedoch aber für das Recht. Das einzige, was der Staat getan hat ist, mich als ad-hok-Richter zu nominieren, zu allem anderen stehe ich sehr neutral und unabhängig”, sagt Baarh.
Er weist darauf hin, dass all seine Reisekosten durch die OAS bezahlt werden, und er somit , gemäss ihm selbst, keinerlei Beeinflussung unterliegt.
Das Gericht besteht normalerweise aus sieben Richter. Wenn aber ein Fall aus einem Land behandelt wird, aus welchem keiner der sieben Richter stammt, darf ein ad-hoc-Richter gestellt werden. Dieser fungiert als vollwertiger Richter und muss dem Gericht Einsicht geben über das Rechtssystem des entsprechenden Landes.
Für Baarh ist es das erste Mal, dass er diese Funktion einnimmt.Gemäss dWT (de Ware Tijd) wurde zuerst der Jurist Freddy Kruisland nominiert für den Moiwana-Fall.
“Ist eine ziemlich umfangreiche Angelegenheit (oder zähe Anklageschrift - je nach Übersetzung)”, reagiert Baarh auf die Frage, wie hart der Fall für die zwölf Klans wird. Er will inhaltlich nichts preisgeben. Gemäss Baarh ist eine permanente Beratung durch das Gericht im Gang, wofür er oft nach Costa Rica reisen muss. “ Die Beratungen finden zudem auch auf schriftlichem Weg statt. Die Urteilsverkündung im November wird während der regulären Verhandlung stattfinden.
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15. Mai 07
The Maroon’s Conquest
by Shirley Ugalde, San José
During the last decade, the Maroon people of Saramaka in Surinam have fought a battle against the government Suriname for the concessions of permissions given to Chinese logging companies in areas that have historically belonged to the Maroons.
After having extenuated all the internal resources for this battle, the Maroons decided to take this case to the Interamerican Commission of Human Rights. On June 23 2006, The Commission presented the case to the Interamerican Human Rights Court against the Suriname State. The Commission arguments that the State of Suriname has supposedly violated the right to land ownership directly affecting the people of Saramaka.
The pinnacle of the battle was on May 8th and 9th of 2007 when the Interamerican Court of Human Rights had a hearing of the witnesses, an expert proposed by the Commission of the Interamerican Human Rights and the victims’ representative. There were also three witnesses and an expert proposed by the sued State. This case’s final verdict will be given in June 2007 when the court meets again.
Mr. Stuart Hugo Jabini, President of the Samarakas Authorities Association, who was part of the Maroon Committee, seemed pleased and positive that they will win this case and it will be a triumph for the American indigenous groups who are constantly discriminated by law and whose rights are not recognized.
«I believe that the result will be positive for the Maroons because the State has said incoherencies and the judges have realized that their statements are not consistent».
«This will be a victory, not only for the Maroon People of Saramaka but also for all American Indigenous who during centuries have battled to regain their rights».
For Janini, this will be the opportunity to establish a precedent for the respect of the territories which have traditionally belonged to indigenous people.
«We now struggle against logging but this is a battle that we are fighting to preserve our right over these lands. In the same way that the government is currently giving permission to foreign logging companies, in the future we will have foreign mining companies as we have seen happening to our neighbors.»
«We want to win this case so that the government establishes the official rules which confirm that the Saramakas people have the right ownership over these lands».
14. Mai 07
Artikel in «De Ware Tijd» pdf-download
9.-11. Mai 07
An diesen Tagen findet die Anhörung statt.
Voraussichtlich wird ein holländischer Journalist vor Ort sein.
7. Mai 07
Die Delegation reist nach Costa Rica.
5. Mai 07
Artikel in «De Ware Tijd» pdf-download
30. April 07
Beschuss des Präsidenden des INTER-AMERICAN COURT OF HUMAN RIGHTS vom 30. März 2007
im Fall «Landrecht Maroons (Saramaka Community)» gegen Suriname
Das Dokument kann hier als pdf .heruntergeladen werden....
28. April bis 4. Mai 07
Letzte Vorbereitungen müssen getroffen werden, es fehlt noch ein Pass von einem der Zeugen. Zudem müssen Schuhe, Kleider und Koffer beschafft werden für die Vertreter der Saramaccaans, damit sie vor dem Gericht auftreten können.
20. April 07
Da die Delegation von 8 auf 5 Personen reduziert wurde, müssen die nicht Mitreisenden ihre Zeugenaussagen notariell beglaubigt schriftlich einreichen.
Experten haben einen Bericht verfasst über die bereits erfolgen Schäden in Land, Gewässer und Dörfern.
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Der Gerichtshof
The Inter-American Court of Human Rights, which is an autonomous judicial institution of the Organization of American States established in 1979, and whose objective is the application and interpretation of the American Convention on Human Rights and other treaties concerning this same matter.
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Die Richter
It is formed by jurists of the highest moral standing and widely recognized competence in the area of Human Rights, who are elected in an individual capacity.
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Gerechtigkeit
Soziale Gerechtigkeit bezeichnet ein Leitbild einer Gemeinschaft, in der die Verteilung ihrer Güter den vorherrschenden ethischen Prinzipien dieser Gemeinschaft entspricht.
Gerechtigkeit ist eine sehr alte Forderung, mit einer Begriffsgeschichte, die bis in die Antike zurück reicht (vgl. Dike, Aristoteles). Der Begriff der "sozialen Gerechtigkeit" entstand in der Mitte des 19. Jahrhunderts im Zusammenhang mit der Sozialen Frage. In Deutschland wird er wieder seit den 1990er Jahren zunehmend in der politischen Diskussion benutzt. Hierbei sehen einige die "soziale Gerechtigkeit" als Schlüsselbegriff und Voraussetzung einer demokratischen Gesellschaft an, von anderen wird sie als inhaltsleeres Schlagwort betrachtet z.B. spricht das erste größere philosophische Werk, welches den Begriff zum Thema macht, von der "Illusion der sozialen Gerechtigkeit" (Friedrich August von Hayek, The Mirage of Social Justice, London 1976). |
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